Musik am Sonntagnachmittag 2018

100 Jahre Chorgemeinschaft Windsberg

Der Weg vom Männerchor zur singenden Familie

Um 1895: Bereits im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts existiert vorübergehend in Windsberg ein Männerchor. Er wird von Valentin Espenschied geleitet, der 42 Jahre lang hier Lehrer ist (1870-1912). Von diesem Männerchor, der nicht als Verein organisiert ist, liegen keine Aufzeichnungen vor. Er löst sich um 1900 wieder auf.

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Die Vorsitzenden

Friedrich Stegner (1909 – 1914)
Friedrich Stegner, der Vater des späteren Ehrenvorsitzenden Fritz Stegner (1928-1938), lädt die am Chorgesang interessierten Windsberger Männer zur Gründungsversammlung ein. Er wird der erste Vorsitzende des neugegründeten Männergesangvereins und bleibt es bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Die Vereinsarbeit muss dann eingestellt werden, weil die meisten Sänger einrücken.

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50 Jahre Chorleiter Karl Sieber

Karl Sieber wird am 15. Mai 1937 im Windsberger Nachbarort Nünschweiler geboren. Da sein Vater seit 1939 Soldat ist und 1944 stirbt, wächst er unter der Obhut seiner Mutter auf. Sie hatte von ihrem Vater das Geigenspiel erlernt und legt Wert darauf, dass dieses musikalische Erbe auch ihrem Sohn vermittelt wird. Seine erste Begegnung mit der Musik hat Karl Sieber deshalb bereits mit sieben Jahren als Geigenschüler des Pirmasenser Schulmusikers Dr. Robert Rhein. Später erhält er Geigenunterricht bei der Musik-lehrerin Charlotte Bahn.

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Die Konzerte – Dokumentation zielstrebiger Chorarbeit

Die Chorgemeinschaft Windsberg besitzt seit mehr als 30 Jahren eine eigene Sängerhalle. Das ermöglicht einerseits den Chören eine regelmäßige und ungestörte Probenarbeit, erfordert andererseits aber einen beträchtlichen Aufwand für die Bewirtung der Gäste, für die Reinigung und für den Gebäudeunterhalt. Dabei entsteht die Gefahr, dass diese Maßnahmen gegenüber der eigentlichen Vereinsaufgabe, nämlich der Pflege des Chorgesangs, in den Vordergrund treten. Deshalb war die Vereinsführung immer darauf bedacht, dem musikalischen Teil der Vereinsarbeit den breitesten Raum zu gewähren und alles andere als notwendiges Übel zu betrachten, das dem Chorgesang allerdings eine günstige Plattform ermöglicht.

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